Wir betreten einen Korridor ohne Ende. Die Wände dieses Decks bestehen aus unendlichen, lebendigen Spiegeln aus flüssigem Nebel-Glas. Wir zehn Frauen verteilen uns in dem optischen Wahnsinn. Zehntausende Versionen unserer selbst starren zurück – doch das Glas materialisiert unsere intimsten Fetische.
Ich betrachte mein Spiegelbild. Die Version im Glas besitzt noch vollere, schwerere Brüste, aus denen die Milch in dicken Tropfen rinnt. Das Spiegelbild durchbricht die Barriere. Warme Hände greifen aus dem Glas, kneten meine schweren Milch-Brüste und beginnen, mich mit flüssigen Fingern zu verwöhnen.
Neben mir sinkt Ribana auf die Knie. Ihre Spiegel zeigen ihr eine Armee von Voyeuren, die ihren makellosen Alabaster-Körper anstarren. Aus dem Glas formen sich Nachbildungen meiner dunklen Hände und dringen tief in sie ein, während sie sich dem ultimativen Exhibitionismus hingibt.
Das Labyrinth reagiert individuell. Serwaas Spiegelbilder legen ihr Hologramm-Gewichte an die Schamlippen. Kambaras Haut wird von magnetischen Feldern aus dem Glas gezogen, ihre Ringe lustvoll gespannt. Aianas Korridor strahlt extreme Hitze ab, die ihre feuchte Haut zum Kochen bringt.
Namiro lehnt sich an einen Spiegel, der in 28-Hertz-Frequenzen vibriert. Naila wird vom flüssigen Glas wie von einem schwerelosen Ozean umschlossen, während Achai in einem Windkanal aus reflektierter Kinetik gefangen ist. Zuri wird von weichen Spiegelbildern erdrückt, die ihre Symmetrie makellos nachbilden.
Und Zolara? Unser lilaner Gast schreit auf, als Plasma-Seile aus den Spiegeln schießen, sich eng um ihre drei Brüste schnüren und sich tief in ihr wildes, buschiges Schamhaar graben, um sie zu fesseln.
Wir sind zehn Frauen, vereint in absoluter Reizüberflutung. Ich befehle der Matrix den finalen Akt. Die Spiegel verschmelzen. Hände, Seile, flüssiges Glas und vibrierender Sub-Bass prasseln auf uns ein. Wir ertrinken in einem Meer aus Berührungen, bis der Raum in einem einzigen Orgasmus splittert.