Die Rückkehr auf die GEMINIBIRD war eine zitternde Flucht aus dem Paradies. Die kühle Luft der Krankenstation brennt in unseren Lungen. Wir liegen auf schwebenden Bio-Gel-Betten, die Haut glänzend von Heilsalben und dem kalten Schweiß des Entzugs.
Wir wären dort unten geblieben. Die Flora-Nymphen betrachteten uns als perfekte sexuelle Spielzeuge. Erst als unsere Vitalwerte kritische Überlastungen anzeigten, griff das Schiff ein. Twinstar öffnete einen diplomatischen Kanal zum Schwarmbewusstsein des Dschungels.
Der Replikator musste einen Handel eingehen: Er synthetisierte Kristalle, die exakt unsere Signaturen und Aianas Körperwärme abstrahlten – ein künstlicher Ersatz im Tausch gegen unser Geleit. Erst dann lösten sich die Ranken von unseren Körpern.
Der Nektar-Kater ist unbarmherzig. Das Bio-Gel kühlt unsere überreizte Haut, doch die Sensibilität ist kaum zu ertragen. Aianas makellose, runde Brüste sind geschwollen und pochen bei jeder Bewegung. Namiro zuckt im Schlaf zusammen, als würden Tentakel noch immer an ihrem Klitorispiercing zupfen.
Ribana und ich teilen uns ein Isolationsbett. Die Schwere meiner eigenen glockenförmigen Brüste fühlt sich fremd an. Ribana liegt blass neben mir, ihr milchweißer Körper sucht die Wärme meiner dunklen Haut. Selbst ihr massives Aschanti-Gold wurde von den Medi-Drohnen vorübergehend entfernt.
Ich blicke durch die Station. Neun Göttinnen, völlig erschöpft, besiegt von der Übermacht eines fremden Planeten. Wir haben die Gefahren unterschätzt. Sobald wir diesen Zustand überstanden haben, brauchen wir einen neuen Kurs. Einen Plan, der unsere Kontrolle zurückbringt.