Als ich tropfend und glänzend vom schwarzen Ferrofluid zurück in die Luftschleuse des Phantom-Shuttles trete, schlägt mir eine Welle purer, animalischer Erregung entgegen. Die Schwestern haben jeden meiner Atemzüge auf Umbra-Tarn beobachtet. Doch während Ribana mich mit einem besitzergreifenden, stolzen Blick empfängt, teilt sich die Menge. Serwaa tritt vor.
Ihre Körperhaltung ist eine offene Herausforderung. Sie baut sich in ihrer vollen, majestätischen Größe vor mir auf. Das massive Aschanti-Gold an ihren Armen klirrt bedrohlich, und ihre schweren, länglichen Brüste heben sich schnell. "Ein beeindruckendes Schauspiel, Kapitän", schnurrt sie, doch ihre Augen blitzen vor verletztem Stolz. "Aber vergiss nicht: Ich bin die Herrscherin der Ashanti. Ich hätte als Erste gehen müssen. Ich hätte dem Kosmos gezeigt, wer diese Flotte wirklich dominiert."
Die Luft im Shuttle knistert. Achai und Zuri wechseln angespannte Blicke. Eine Meuterei aus reiner, dominanter Lust liegt in der Luft. Doch ich lasse mich nicht provozieren. Ich trete noch einen Schritt näher an Serwaa heran, bis sich meine glockenförmigen Kurven und ihre majestätische Fülle beinahe berühren. Ich hebe langsam die Hand und lege sie flach auf ihr dunkles, pochendes Brustbein. Der kühle Rest des Bio-Metalls an meinen Fingern lässt sie leicht erschauern.
"Eine wahre Königin, Serwaa", flüstere ich so leise, dass nur sie es hören kann, "muss niemandem beweisen, dass sie herrscht. Sie wartet auf den perfekten Moment." Ich lasse meine Hand absichtlich ein Stück tiefer gleiten, streife die schwere Fülle ihrer Kurven, ein stummes Kommando, das ihr augenblicklich die Knie weich macht. Der schwere Klitorisring zwischen ihren Beinen zieht verräterisch nach unten. Ihr trotziges Kinn sinkt. Die Rebellion ist im Keim erstickt – nicht durch Härte, sondern durch absolute, unerschütterliche Autorität. Ich habe sie sanft, aber gnadenlos in die Realität der Bordhierarchie zurückgeholt.
"Twinstar", durchbreche ich die knisternde Stille. "Lass uns die Route für unsere Königin berechnen. Mission 2 gehört Serwaa."
Doch das Universum gehorcht selbst unserer KI nicht auf Knopfdruck. Das zentrale Hologramm flackert in einem warnenden Rot. Twinstars kühle Stimme erfüllt den Raum: "Warnung, Kapitän. Das anvisierte Ziel – Goliath-7 – weist unkalkulierbare Schwankungen auf. Es ist ein extrem verdichteter Gravitations-Gigant, umgeben von magnetischen Hyper-Stürmen. Eine stabile Orbital-Umlaufbahn für das Phantom-Shuttle kann derzeit nicht garantiert werden."
"Korrigiere die Eintrittswinkel!", fordert Serwaa ungeduldig, der Adrenalinrausch der bevorstehenden Schwerkraft macht sie fahrig. "Ich will diesen Planeten!"
"Negativ", entgegnet Twinstar nüchtern. "Bei aktuellem Eintrittswinkel würden die Schilde des Shuttles unter dem magnetischen Druck kollabieren. Die Wahrscheinlichkeit eines fatalen Hüllenbruchs liegt bei 87 Prozent."
Ich trete an die Konsole und wische Serwaas ungeduldige Befehle zur Seite. "Wir spielen hier nicht mit unseren Leben, Serwaa. Wenn du diesen Giganten besteigen willst, machen wir es nach meinen Regeln." Ich programmiere Twinstar um. "Wir nutzen die planetare Rotation. Wir fliegen nicht in den Orbit, wir surfen auf der äußeren Schockwelle. Twinstar, berechne ein ballistisches Abwurf-Fenster. Serwaa springt isoliert, das Shuttle prallt an der Atmosphäre ab und nutzt den Schwung für einen sicheren Rückzug in den High-Orbit. Die Kameras bleiben durch Quanten-Verschränkung verbunden."
Das Hologramm rechnet für einige quälende Sekunden. Dann wechselt das Rot zu einem tiefen, vibrierenden Gold. "Abwurf-Fenster berechnet. Zeitfenster: Genau 14 Sekunden."
Ich drehe mich zu Serwaa um. Ihr Atem geht flach. Der Stolz ist zurückgekehrt, gemischt mit einer tiefen, ehrfürchtigen Erregung vor der bevorstehenden, brutalen Schwerkraft. "Mach dich bereit, Königin", befehle ich. "Goliath-7 wartet darauf, dich zu zerdrücken."