Nach den dramatischen Vorfällen verlangte die Reise nach reiner Harmonie. Namiro tritt vor. Ihr Körper sehnt sich nach Klang, nach Resonanz, die tief in die molekulare Struktur dringt. Ihr Ziel: Cithara-9 – ein hohler Planet, dessen Quarz-Canyons wie eine intergalaktische Orgel im Sonnenwind singen.
Der Abwurf verläuft reibungslos. Als Namiro auf dem spiegelnden Quarzplateau landet, fangen Twinstars Sensoren die Signale direkt ein. Wir schalten die Subwoofer im Phantom-Shuttle ein und spüren die Vibrationen der fernen Welt.
Cithara-9 atmet in einem gewaltigen Sub-Bass von 28 Hertz. Namiro schließt die Augen. Die Schallwellen hüllen ihren dunklen, grazilen Körper ein. Jeder Kristall unter ihren nackten Füßen pulsiert in einem unhörbaren Lied.
Die akustische Resonanz durchdringt Namiros Haut. Ihre schweren, tropfenförmigen Brüste beginnen, im exakten Takt der planetaren Frequenz zu vibrieren. Eine Massage, die von innen kommt und ihren Blutkreislauf und ihre Nervenbahnen liebkost.
Das Zentrum der Ekstase ist ihr Aschanti-Gold-Piercing. Das Metall wirkt wie eine mikroskopische Stimmgabel. Es fängt an zu summen und überträgt die musikalische Kraft des Planeten direkt in ihren empfindlichsten Nervenknoten.
Auf den Monitoren sehen wir, wie Namiro auf den Boden sinkt. Sie stöhnt in einer so reinen Lust, dass uns der Atem stockt. Ihr Körper glänzt, während die unsichtbaren Schallwellen sie überrollen. Im Shuttle schwingen die Decksplatten im selben Rhythmus mit.
Kambara lässt die Vibrationen durch ihre Narben wandern. Ribana drückt ihren Alabaster-Körper enger an meinen. Als Namiro ihren Höhepunkt erreicht, ist es ein singender Seufzer, getragen vom Lied der Canyons. Ein Meisterwerk der Resonanz.