Protokoll Neun // Mission 08

Die Sonde und die Symmetrie

Zuri war in ihr symmetrisches Paradies hinabgestiegen. Aequitas-V empfing sie wie ein Bett aus warmer Bio-Seide, liebkoste ihre zarten Brüste mit synchronen Impulsen. Doch im abgedunkelten Phantom-Shuttle wurde beschlossen, dass ihr Rausch eine Verlängerung bekommt – weil unsere Königin noch immer brannte.

> DAS VERBOT FÜR DIE SCHWESTERN

Ribana saß auf dem Kommandosessel, ihr Alabasterkörper glänzend vor Erregung. Die Schwesternschaft wollte sie verehren, doch ich hob die Hand: "Heute berührt ihr sie nicht. Ihr werdet Zeugen einer Ekstase, die tiefer geht. Twinstar... aktiviere die makro-biometrische Sonde."

> DIE MIKRO-KAMERA

Eine winzige Cyber-Kapsel löste sich aus der Konsole. Ribana spreizte ihre Beine, ein feuchtes Schimmern über ihrer Mitte. Ich platzierte die Mikro-Kamera an ihrem Eingang und schob sie, begleitet von meinen Fingern, tief in ihre klatschnasse, pulsierende Vagina.

Augenblicklich teilten sich die acht Monitore. Die linke Hälfte zeigte Zuris Ekstase; die rechte offenbarte das biologische Heiligtum unserer Königin in sakraler Vergrößerung. Ein ehrfürchtiges Raunen ging durch die Reihen der sieben Voyeurinnen.

> INNERER VOYEURISMUS

Auf den Bildschirmen sahen sie die glänzende Topografie von Ribanas Innerem. Jede Berührung meiner dunklen, von Aschanti-Gold gezierten Finger ließ die empfindlichen Wände erbeben.

"Seht genau hin", flüsterte ich. Auf den Monitoren sahen die Schwestern, wie sich der G-Punkt unter meiner Massage massiv mit Blut füllte und in einem tiefen Rot zu leuchten begann. Ribana stieß einen heiseren Schrei aus. Ihre Muskeln zogen sich in wilden Kontraktionen um die Kamera zusammen.

"Vitalparameter kritisch. Endorphin-Überlastung bei Subjekt Ribana", meldete Twinstar. Aiana und Serwaa zitterten vor Ehrfurcht, gezwungen zur Tatenlosigkeit vor dieser intimen Perfektion. Nichts geht an Bord der GEMINIBIRD jemals verloren.

> TWINSTAR_OS: MISSION 8 BEENDET [START MISSION 09: RIBANA_]