Acht Welten waren bezwungen. Übrig blieb nur noch eine: Ribana. Die Königin. Für das finale Kapitel hatte Twinstar ein Ziel berechnet, das keine feste Form besaß. Aureon-Nexus war ein gewaltiger, schwebender Ozean aus warmem, intelligentem Gold-Plasma.
Ribana trat aus der Schleuse. Ihr milchweißer Alabasterkörper leuchtete im tiefen Schwarz, bevor sie in die Atmosphäre eintauchte. Das flüssige Gold legte sich wie dichte Seide um ihre Kurven. Der Kontrast auf unseren Monitoren war ein Meisterwerk: Weiße Haut, die in leuchtendem Gold versank. Der Planet war passiv, eine wartende Leinwand.
Im Shuttle herrschte Stille. Ich trat an den Hauptmonitor. Die Sensorik war direkt mit der Struktur des Planeten quantenverschränkt. Ich legte die Fingerspitzen flach auf das Glas, exakt dort, wo Ribanas majestätische Brüste schwebten. Unten formte das flüssige Gold eine makellose Geisterhand. Ribana keuchte auf, als sie die warme Berührung spürte.
Die Schwesternschaft begriff die Macht des Moments. Sieben dunkle Körper drängten sich an die Monitore. Protokoll Neun verwandelte sich in absolute Kontrolle. Aiana presste ihre Hände gegen das Glas, Zuri und Achai liebkosten die weißen Flanken der Königin durch die Quanten-Verbindung.
Ribana wurde von Dutzenden unsichtbarer Phantomhände umschlossen, die jede Berührung der Crew aus dem Orbit synchron simulierten. Sie schwebte wehrlos im Zentrum dieser Liebkosung, weinend vor Überwältigung, während die goldenen Wellen ihre Haut verwöhnten.
Ich fokussierte mein intimstes Ziel auf dem Bildschirm und sendete einen massiven mentalen Befehl. Der gesamte goldene Planet reagierte. Aureon-Nexus entlud die gebündelte Lust der Crew in einer titanischen Welle aus Plasma direkt in Ribana.
Ihr Alabasterkörper bäumte sich auf. Ein endloser, extatischer Schrei durchbrach die Audio-Kanäle, als sie unter der goldenen Flut ihren ultimativen Orgasmus erreichte. Mission 9 war vollbracht. Das Protokoll war vollendet.